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Bisher gebaute Öfen:   10807 im Jahr 2014  --  27503 insgesamt  --  für 10 Euro pro Ofen      >> alle Zahlen

6. Dezember 2014

Standzeiten der Ofenmacher auf dem Christkindlmarkt auf dem Harras in München

Warum gibt es den Verein?

Die Ausgangssituation

In den meisten ländlichen Haushalten in Entwicklungsländern wird heute ein offenes Feuer im Wohnraum zum Kochen benutzt. Diese Praxis birgt Risiken, vor allem für kleine Kinder, die ins Feuer krabbeln oder fallen und schwere Verbrennungen erleiden. Weiterhin werden gesundheitliche Langzeit-Schäden bei den Bewohnern beobachtet, die ihr Leben lang dem dichten Qualm in den Häusern ausgesetzt sind.

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WHO fact sheet "Household air pollution and health"

Was macht der Verein?

Der Verein verfolgt das Ziel, sichere Öfen mit Kaminen für den Rauchabzug in möglichst vielen ländlichen Haushalten zu installieren. Der Bedarf in den betroffenen Gebieten ist sehr hoch. Mit Ihrer Hilfe wollen wir diesen Familien zu einem sichereren und gesünderen Leben verhelfen.

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4-Minuten-Video: Bau eines Ofens in Nepal

Das Ergebnis: sicher, gesund und energiesparend Kochen

Vorteile der Küchenöfen

  • Beseitigung des Risikos von Unfällen mit offenem Feuer mit den entsprechenden Folgen.
  • Vermeidung weiterer Gesundheitsrisiken wie Bronchialleiden, arterielle Gefäßerkrankungen, rauchertypische Karzinome (Lungenkrebs).
  • Entfall der direkten Beeinträchtigung durch Rauch im Wohnbereich wie z.B. Reizungen von Augen und Atemwegen.
  • Die Küchenöfen verbrauchen etwa 50% weniger Holz als ein offenes Feuer. Dies reduziert den CO2-Ausstoß, schont den Waldbestand und spart Arbeit und Zeit zum Holz sammeln.
  • Durch die Ausbildung Einheimischer zu Ofenbauern werden im Zielland Arbeitsplätze geschaffen.

Sicher: Aus Ihren Spenden werden Öfen

Wie stellen wir sicher, dass ihre Spenden ankommen?

Für jeden abgerechneten Ofen muss der Ofenbauer eine Quittung mit Unterschrift des Besitzers bei uns abliefern. Die meisten Ofenbauer sind inzwischen mit einfachen Digitalkameras ausgerüstet. In jedem Haushalt machen sie ein Bild, auf dem Ofen, BesitzerIn und Seriennummer zu sehen sein müssen. Einige der Fotos haben sogar GPS-Informationen, die es Ihnen ermöglichen, die Öfen in Google-Earth zu sehen.

Die Seriennummern bestehen aus zwei Initialen für den Ofenbauer und einer fortlaufenden Zahl. So können wir sie sofort dem Ofenbauer zuordnen. Alle Öfen werden in einer Datenbank erfasst.

Die Seriennummern dienen auch der Orientierung für die Field Worker, die in unserem Auftrag die Dörfer besuchen und Interviews mit den Haushalten durchführen. Dieses sogenannte Monitoring wird von Tobias Federle, einem in Kathmandu ansässigen Mitglied des Vereins organisiert und ist somit unabhängig von der Partnerorganisation Swastha Chulo Nepal, die die Öfen bauen lässt.

Die Teams im Feld bestehen meist aus einem erfahrenen einheimischen Field Worker und einem/einer ausländischen Freiwilligen. Lesen Sie den Bericht einer Freiwilligen.

Ziel des Monitorings ist es, etwa 10 - 15% der Öfen zu erfassen, die nach dem Zufallsprinzip ausgewählt werden. Wir bekommen so Informationen über die Qualität, den Zustand und die Lebensdauer der Öfen und erfahren ob sie richtig genutzt und gewartet werden. Außerdem werden die Besitzer über ihre Zufriedenheit befragt. Sie können Kritik und Lob äußern und Verbesserungsvorschläge machen.