Ofenmacher > Willkommen > Projekte > Nepal

Wir sind in folgenden Distrikten von Nepal aktiv:

1 - Kathmandu
2 - Bhaktapur
3 - Kavre-Palanchok
4 - Sindhupalchok
5 - Dhading
6 - Lalitpur
7 - Nuwakot
8 - Dolakha
9 - Gorkha
10 - Saptari
11 - Makwanpur
12 - Rasuwa
13 - Ramechhap
14 - Gulmi
15 - Pyuthan

Für 28 VDCs (Dorfverbände) in den grün eingefärbten Distrikten Kavre-Palanchok, Dolakha und Ramechhap haben wir bei der Gold Standard Foundation die Ausstellung von Emissionszertifikaten für die CO2-Einsparung durch die Öfen beantragt. Dieses Klimaschutzprojekt ist unter dem Kürzel GS1191 bei Gold Standard registriert.

Für den Distrikt Gulmi (Nr. 14) ist mit dem Alternative Energy Promotion Center (AEPC) vereinbart, dass wir dort bis zum Jahre 2016 etwa 12.000 Haushalte mit Öfen versorgen.

Im Distrikt Pyuthan (Nr. 15) werden wir gemäß der Vereinbarung mit dem AEPC 22 VDCs und 1 Municipality in den Jahren 2016 und 2017 miit Öfen versorgt, in Summe etwa 20.000 Haushalte.

Wie wir arbeiten

Unsere Ofenbauer installieren Lehmöfen in ländlichen Haushalten in Nepal. Die Kosten für einen Ofen belaufen sich auf etwa 10 Euro. Ihre Spenden werden zu 100% für den Ofenbau verwendet.

Die Konstruktion der Öfen ist sehr einfach gehalten, die Materialien sind größtenteils vor Ort verfügbar. Ein kurzes Video (4 Minuten) zeigt Ihnen, wie der Bau der Öfen abläuft.

Die in einem etwa 2-wöchigen Training ausgebildeten Ofenbauer werden von Anita Badal, der Geschäftsführerein unserer Partnerorganisation Swastha Chulo Nepal, beauftragt, gesteuert und bezahlt. Sie organisert die Veranstaltungen in den Dörfern zur Aufklärung über die gesundheitliche Gefahren und Nachteile des traditionellen Kochens. Dort wird auch die richtige Handhabung und Wartung der Öfen erläutert.

Von Zeit zu Zeit, wenn weitere Ofenbauer benötigt werden, organisiert Anita Trainings.

Rückmeldungen aus dem Feld werden eingeholt, indem nepalesische oder ausländische Freiwillige durch die Dörfer laufen und mit Hilfe unserer Fragebögen Interviews machen. Uns interessieren die Zufriedenheit der Ofenbesitzer und eventuelle Probleme, wir beobachten aber auch die Ausführung des Ofens und den Wartungszustand. Organisiert wird das von Tobias Federle, einem Mitglied unseres Bereins, der in Kathmandu wohnt.

Vorteile der Projekte

  • Die Öfen werden aus lokal verfügbaren Materialien von den Einheimischen selbst hergestellt und können vom Besitzer selbst gewartet und ausgebessert  werden.
  • Die ausgebildeten Ofenbauer erhalten die Möglichkeit, einen Nebenerwerb aufzubauen.  Dies ist ein Beitrag zur Reduzierung der Arbeitslosigkeit.
  • Durch Beteiligung der Besitzer bei Materialbeschaffung und Bau werden die Identifikation gefördert und der Anschaffungspreis niedrig gehalten. Die Bildung von Gruppen bei der Beschaffung verstärkt diesen Effekt.
  • Durch das Projekt werden nachhaltige Ergebnisse erzielt. Die bestehende Warteliste zeigt, dass die Öfen akzeptiert und gewünscht werden.  Darauf aufbauend können wir mit weiteren Aufklärungsmaßnahmen die Nachfrage und die Verbreitungsgeschwindigkeit erhöhen.